Am 7. August 1921 wurde die " Gemeinde gläubig getaufter Christen " Baptisten in Cuxhaven gegründet…

Erste Erwähnungen von missionarischen Einsätzen gehen auf das Jahr 1836 zurück,  als Johann Gerhard Oncken unter Auswanderern in "Kuxhaven" den  "Guten Samen" – das Wort Gottes – ausstreute. ( Cuxhaven gehörte damals zu Hamburg ).

Zunächst orientierte sich die kleine Gemeinde nach Geestemünde (heute Bremerhaven). Ab 1930 wurde sie von der Hamburger Gemeinde Böhmkenstraße betreut. Eine Versammlungsstätte hier in Cuxhaven war das Vereinshaus in der Friedrich-Carl-Straße, das 1941 einem Bombenangriff zum Opfer fiel.

Durch die Flüchtlingswelle nach dem 2. Weltkrieg hatte die Gemeinde starken Zuwachs.

Am 1. Oktober 1964 konnte sie ihren 1. Pastor – Herbert Rohwedder berufen.

Ende der 60er Jahre erwarb sie das Grundstück in der Altenwalder Chaussee und baute die ehemalige Heizungswerkstatt in ein kleines Gemeindezentrum um.

Wegen immer stärkerer Abwanderung, besonders der jungen Leute nach Abschluss ihrer schulischen Ausbildung, schrumpfte die Gemeinde, so dass sie sich keinen hauptamtlichen Pastor mehr leisten konnte. Manfred Hüncke, letzter Pastor der Gemeinde wechselte 1989 in eine andere Gemeinde. Die Gemeinde unterhält sich und ihre Dienste nur von freiwilligen Spenden.

Alle Dienste, einschließlich der Verkündigungsdienst sind Ehrenamtlich. Nur auf dieser Basis ist der Gemeindeablauf sicherzustellen. Pastoren und die Personen, die den Verkündigungsdienst sowie sonstige Dienste verrichten, leisten dies auf ehrenamtlicher Basis. Für längere Dienste steht den Pastoren unsere im Gemeindehaus befindliche Pastorenwohnung zur Verfügung. Diese Wohnung ist nicht frei vermietbar und nur für Ehrenamtliche Verkünder gedacht.

Diese Regelung betrifft ausschließlich die Ortsgemeinde Cuxhaven.

Ein Gedicht über die Gemeinde von Heinz-Otto Beckmerhagen

Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde Cuxhaven (Baptisten)